Der eine bohrt gerne in der Nase herum, die andere wippt mit dem Bein. Naja, nicht dass es mir an ebensolchen mangelt, habe ich doch aber in Tehran ganz besondere. Aber auch in Mashad.
Letztere ist Irans hoechstes Heiligtum. Mein Besuch dort hatte lediglich den Sinn bei 'Vitamin Sara' einen der leckersten Milchshakes ever erneut tinken zu koennen... Dieses Vanielleeis, diese Nuesse und Pistazien, fein zerhackt, der Honig, die Banane... Ach, koestlich!
Dann haben Reifen uebrigens auch Angewohnheiten, naemlich jene, schoen brav immer dann zu explodieren, wenn ich in dem Wagen sitze. So geschehen neulich und somit dann das 3. Mal waehrend meiner Reise, im Nachtbus nach Tehran, nach 14 Stunden Fahrt, 25 Kilometer vor der Stadt.
Naja, in der Stadt dann ging es wieder ins Museum od Contemporary Art. Eines der besten, wiewohl diesmal brav systemgetreu ausestellt wurde: Gottes Name in unzaehligen Variationen - spannend.................
Dann ging es ins Juwelenmuseum, das fest in der Hand spanischer (!) Reisegruppen war. Nachdem ich also mein 'Eso es un wasauchimmer' auffrischen konnte, ging es zum Affrischen weiter, musste ich doch essen. Das gestaltet sich dann sehr spannend, verstecke ich mich zumeist in Zeiten des Ramadans dann eben in irgendwelchen Hinterhoefen und Seitenstrassen und beisse hastig von wasauchimmer ab, trinke noch hastiger, habe nacher Magenkraempfe und aergere mich. Zumal ich das Gefuehl habe schwerkriminell zu sein und jeden Moment von der Sittenpolizei aufgegabelt zu werden. Naja, dann gibt es eben auch noch Restaurants, die zu haben und doch offen sind. Offen fuer all jene die fliehen. Fliehen, in die Welt des Iranischen Reises und Kebabs. Lecker, aber nicht auf Dauer.
Und so hat dann meine Gastfamilie in Tehran welche sich ueber Couch Surfing mal wieder anbot, dafuer gesorgt, dass mein Begriff von Gastfreundlichkeit revidiert wurde, waren es die freundlichsten und zuvorkommendsten Menschen die mir reisetechnisch begegnet sind. Und das Essen: leckerst! Ein bisschen habe ich dann sogar mit ihnen mitgefastet, wiewohl sie keine Probleme hatten mit meinem Nichtfasten. Aber ein bisschen wie ein Streikbrecher fuehlt man sich eben doch...
Naja, und eine Angewohnheit in Tabriz wird sein schnell wegzukommen, denn in Baku wartet schon das sagenumwogene japanische Restaurant 'Kill Bill', welches mir schon jetzt das Wasser im Munde zusammenflieszen laesst.
Sushi auf!
2 Kommentare:
Where is it?
It's Ashgabat, Turkmenistan's capital.
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